Unternehmen bezahlen Einfrieren von Eizellen – cool!

Apple und Facebook und bestimmt auch noch andere US-Firmen tun das wohl…für Frauen, die bei Ihnen beschäftigt sind. In der FAZ habe ich heute gelesen, dass der Hintergrund dafür die niedrigen Frauenquoten in diesen Firmen seien.
Nun kann man ja geteilter Meinung darüber sein, wie das alles moralisch zu bewerten ist. Aber bei einem Preis von ca. 20.000 $ kann man den Firmen nicht vorwerfen, dass sie an ihren Mitarbeitern sparen. Und vielleicht hilft es ja tatsächlich während des Übergangs, des Übergangs von der heutigen Frauen-Generation, die sich aus der Karriere kickt, wenn sie zwischen 25 und 35 ihre Kinder bekommen…hin zu den neuen Mädels, den neuen Firmen, die Möglichkeiten schaffen, dass es auch mit und trotz und wegen der Kinder möglich ist, eine Karriere weiter zu verfolgen. Wenn diese junge Frauen das denn überhaupt wollen.
Und wenn es dann so weit ist, werden die Firmen den MÄNNERN das Einfrieren ihrer Samenzellen bezahlen. Oder so?!

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WE EXIST

There is so much more we have to give and to feel, Music… our Music reminds us of what we are and what we have and let us feel…that we EXIST!

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Himmelblau ist meine Farbe

 

Himmelblau ist meine Farbe

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Wie relevant sind soziale Medien für politische Wahlen?

Um es vorwegzunehmen – scheinbar weniger relevant als gedacht. Schon lange habe ich mir darüber Gedanken gemacht, wie stark oder eben auch wie gering der Einfluss politischer Aktivitäten in Social Media wohl sei.

Die letzte BTW hat gezeigt, dass der Einfluss auf Entscheidungen der Wähler wohl überschätzt wird bzw. wurde. Der Großteil der relevanten Wählergruppen ist noch nicht in dem Maße im Netz angekommen, wie es sich Parteien wie die Piraten oder auch aufstrebende (Jung-) Politiker aller anderen Parteien erhofften oder andere auch befürchteten. Gemessen an den Aktivitäten mancher Parteien im Netz, der für die “Bewirtschaftung” der sozialen Medien aufgewandten Zeit und Aufmerksamkeit ist das daraus erhoffte (gute Wahl-)Ergebnis doch sehr enttäuschend. So mancher im Netz riesig aufgebauschter Shit-Storm erweist sich dann sozusagen gesamtdeutsch gesehen doch eher als Sturm im Wasserglas, den die größere Anzahl der Bewohner unseres Landes gar nicht oder nur am Rande mitbekommt und scheinbar auch keine größere Bedeutung beimisst. Anhand der Äußerungen einiger Netzakteure nach der Wahl (Lauer) wird auch die Einsicht in die eigene Irrelevanz der Netzaktionen deutlich.

Ich hatte vor einigen Wochen selbst ausprobiert, was bei mir passiert, wenn ich einfach mal einige Zeit meine “Twitterwirklichkeit” ausblende und bewusst die dort geführten Diskussionen nicht weiter verfolge. Und es trat ein, was man vermutet…nichts, rein gar nichts. Es ist wie mit allem, wenn man sich zu sehr auf eine Sache konzentriert. Man blendet andere Dinge im Umfeld aus und misst dem, womit man sich beschäftigt oft eine (viel) zu hohe Bedeutung zu. Natürlich darf man die sozialen Medien auch bei einem Wahlkampf nicht vernachlässigen. Aber es hat sich gezeigt, dass sie eben auch nur EIN Teil des Ganzen sind und Parteien wie die Piraten sich einfach auch außerhalb des Netzes bewegen und auch umfänglicher mit anderen als Netzthemen profilieren müssen, um vielleicht doch mal in Land- und Bundestage einziehen zu können.

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Endlich hat alles einen Sinn! Oder?

Die Sinnfragen – sie kommen immer mal wieder. Das kündigte sich ja in den letzten Monaten hier schon bei mir an.

Deshalb hab ich mir zuletzt die Gedanken von Viktor E. Frankl angeschaut, gelesen, manches vielleicht auch verstanden. Mit seiner Logotherapie, mit seinen Gedanken zu “Sinn im Leben” erklärt er viele Dinge, die mir nachvollziehbar scheinen. Und das Interessante daran – er beschrieb dies alles schon vor ca. 50 Jahren und ff. Aus seiner Sicht fingen die Menschen an- also nun auch ein Großteil der Menschen – sich mehr und mehr über den Sinn ihres Daseins Gedanken zu machen. Dies, so folgert Frankl, kam insbesondere daher, dass bestimmte Zwänge im Leben der Menschen nachließen. Man musste nicht mehr 14h am Tag für ein Minimum an Existenz für sich und seine Familie arbeiten, um danach einfach nur noch halbtot ins Bett zu fallen bzw. nach einigen wenigen Jahrzehnten ganz tot in die Holzkiste. Die großen Kriege waren vorbei, die Menschen wurden freier, an Zeit und an Möglichkeiten. Das Neue daran war ja, dass diese Freiheiten nun einem größeren Teil der Menschen zufielen und nicht nur, wie hundert oder auch tausend Jahre vorher, einem engen, ausgewählten Kreis von Personen (Pharaonen, Könige, reiche Industrielle und andere Society-Ladies). Daraus ergibt sich wohl auch, dass die Sinnfrage mehr und mehr zu einem breiten gesellschaftlichen Problem wurde, präsenter, dringlicher, klärungsbedürftiger.

Die Menschen hatten also plötzlich ein Problem! Was tun mit der ganzen freien Zeit? Die Vorgaben, die Zwänge, fielen mehr und mehr weg. Das Leben wurde mit den neuen Freiheiten selbstverantwortlicher, selbstbestimmter. Man konnte plötzlich selbständig entscheiden, was man tun will.

Und BAM! Viele wussten gar nicht, WAS GENAU sie da nun tun sollten. Und wofür?! Das Leben hatte plötzlich nicht mehr nur den einen, vorgegeben Sinn (Arbeiten, Krieg führen, Kinder kriegen, Felder bestellen, Sklavenarbeit verrichten u.ä.). Man konnte wählen.

Kommt Euch das alles irgendwie bekannt vor???

Frankl führt sogar Beispiele an, vor allem auch von jungen Leuten, die sich das Leben genommen haben, weil sie sich diese Frage nach einem Sinn in ihrem Leben nicht (mehr) beantworten konnten.

Soweit so gut (oder schlecht)! Sprung ins Heute. Vor einigen Tagen bin ich unterwegs gewesen und sehe ein Plakat, in dem mal wieder von einem Aktionsbündnis zu einer Demo für oder gegen was aufgerufen wird. Ist eigentlich auch egal, worum es ging. Erstaunlich schien mir allerdings, dass diese Menschen ihr Ziel nun schon wie ich wusste seit vielen Monaten, wenn nicht sogar über ein Jahr verfolgen. Zum einen ist dies natürlich eine sehr ehrenwerte Geschichte. Andererseits frage ich mich, warum tun diese Menschen so etwas. Also ich will nicht falsch verstanden werden. Die sachlichen Beweggründe kann ich gut verstehen. Aber es ist jetzt nicht soooo ein Riesen-Thema, dass man sich so lange Zeit damit beschäftigen müsste.

Nun gibt es ja viele Beispiele in der letzten Zeit, wo Menschen sich lang und ausdauernd für bestimmte Themen einsetzen (Stuttgart 21, East Side Gallery etc.). Natürlich wird auch viel vom “mündigen Bürger” gesprochen. Das ist sicher AUCH zutreffend. Aber ich glaube, es steckt mehr dahinter. Und da kommen wir wieder zu unserem Freund von weiter oben, Viktor E. Frankl und seinen Sinnfragen.

Ich denke, dass die Menschen, die diese Dinge sehr aktiv und regelmäßig tun, darin einfach ihren (zumindest teilweisen) neuen Sinn im Leben gefunden haben. Man sieht das auch daran, dass viele sich an solchen Aktionen beteiligen, oft unabhängig worum es dabei geht. Und sie tun dies oft, ohne sich jemals früher für so etwas interessiert zu haben geschweige denn als Demonstranten auf die Straße gegangen zu sein.

Zumindest für mich ist dies eine befriedigende Antwort. Der (auch) mündige Bürger von heute sucht nach Sinn, nach Sinn über seine 35- oder 40h-Arbeitswoche, sein Rentner- oder welches Dasein auch immer hinaus. Dann muss er sich nicht langweilen oder wegen Sinn-Losigkeit umbringen.

Demnach spricht einiges dafür, dass es zukünftig für unsere Politiker noch anstrengender werden könnte. Was sollen die Leute sonst auch tun, als sich SINNvoll mit Dingen zu beschäftigen, die früher einfach mal unbemerkt von der Politik durchgewunken wurden, weil kein Mensch Zeit hatte, sich damit zu beschäftigen.

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Sinnlosigkeitsgefühl vs. Minderwertigkeitsgefühl

“Dieses Sinnlosigkeitsgefühl läuft heute dem Minderwertigkeitsgefühl den Rang ab, was die Ätiologie neurotischer Erkrankungen anlangt. Der Mensch von heute leidet nicht so sehr am Gefühl, dass er weniger Wert hat als irgendwer anderer, wie vielmehr unter dem Gefühl, dass sein Sein keinen Sinn hat. Eben diese existentielle Frustration ist mindestens so oft pathogen, das heißt mögliche Ursache seelischer Krankheiten, wie die diesbezüglich soviel inkriminierte sexuelle Frustration.”

Viktor E. Frankl “Das Leiden am sinnlosen Leben”

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Viktor E. Frankl “Das Leiden am sinnlosen Leben”

“Für gewöhnlich freilich ist die existentielle Frustration keine manifeste, sondern eine latente. Das existentielle Vakuum kann auch larviert, maskiert bleiben, und wir kennen diverse Masken, hinter denen sich das existentielle Vakuum verbirgt. Denken wir bloß an die Krankheit der Manager, die sich aus ihrer Arbeitswut heraus in die Betriebsamkeit hineinstürzen, wobei der Wille zur Macht – um nicht zu sagen seine primitivste und banalste Ausprägung: der “Wille zum Geld” – den Willen zum Sinn verdrängt!
Aber so wie die Manager selbst zuviel zu tun und darum zuwenig Zeit haben, als dass sie auch nur zum Aufatmen oder gar zu sich selbst kämen, so haben ihre Frauen vielfach zuwenig zu tun und darum zuviel Zeit und wissen mit dieser vielen Zeit nichts und am allerwenigsten etwas mit sich selbst anzufangen; und diese ihre innere Leere betäuben sie durch Trunksucht, Tratschsucht und Spielsucht… All diese Menschen sind auf der Flucht vor sich selbst, indem sie sich einer Form der Freizeitgestaltung hingeben, die ich als zentrifugal bezeichnen und einer solchen gegenüberstellen möchte, die den Menschen nicht nur Gelegenheiten zur Zerstreuung, sondern auch solche zur inneren Sammlung zu geben versucht.
Es gibt auch auf psychologischem und nicht nur physikalischem Gebiet den Horror vacui, die Angst vor der Leere. Im Versuch, das existentielle Vakuum durch Motorenlärm und Geschwindigkeitsrausch zu übertönen, sehe ich die psychodynamische vis a ergo der so rapide zunehmenden Motorisierung. Ich halte das beschleunigte Tempo des Lebens von heute für einen wenn auch vergeblichen Selbstheilungsversuch der existentiellen Frustration; denn je weniger der Mensch um ein Lebensziel weiß – nur desto mehr beschleunigt er auf seinem Lebensweg das Tempo. In diesem Sinne parodiert der Wiener Kabarettist Helmut Qualtinger einen halbstarken Motorradwildling in einem Song, in dem es heißt:”Ich hab’ zwar keine Ahnung, wo ich hinfahr’, aber dafür bin ich g’schwinder dort.”

Viktor E. Frankl “Das Leiden am sinnlosen Leben”

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KONSUM – es geht um ALLES!

Ich weiß nicht, ob es vielen so geht. Ich gehe unter – im Konsum. Und damit meine ich nicht jene aus der alten DDR zumindest namenstechnisch in die neue Zeit herübergerettetes Supermarktkette.

Ich meine auch nicht den süßen Konsum von Waren aller Art. Zwar ist auch der zu viel. Allerdings hat er den Vorteil, dass er zwangsweise endet oder eingeschränkt wird, wenn sich die finanziellen Mittel dem Ende zuneigen. Es gibt also ein Regulativ.

Und da sind wir schon beim Problem, also meinem Problem. Ich suche Regulative, zwar nicht nur, aber auch.

Regulative reichen nicht, ich weiß! Also wisst ihr, GERADE IHR, jetzt worum es geht?!
Ok…es geht um ALLES! Es geht darum, dass ich gern mich interessierende Zeitungen und Zeitschriften lese. Es geht auch darum, dass ich gern Bücher lese…dass ich gern Blogs lese…dass ich gern Musik höre…ich gehe gern in Konzerte, ins Theater, in Ausstellungen. Ich schaue gern Bilder auf instagram an. Oder wo auch immer!

Nun…ihr werdet sagen, der Mensch hat ein Zeitproblem, ganz klar. Prioritäten setzen…fertig ist der Lack!

ABER: DAS ist es nicht! Nicht DAS! Scheiß auf die Zeit. Ich kann auf Schlaf verzichten, kann auch Prioritäten setzen. Also was ist es, was ich nicht kann?!

Ich versuche es einmal von der anderen Seite: Ich sage, was ich KANN – K.O.N.S.U.M.I.E.R.E.N.!

Naja…das allein ist ehrlicherweise nicht mein Problem. Konsumieren per se ist ja noch nicht schlecht. Das Schlimme daran ist – ich fange nichts (mehr) damit an. Ich nehme alles nur noch auf…verarbeite es nicht…entwickle nichts neues daraus. Einfach nur Konsum, um aufzunehmen. Wer es nachvollziehen kann, kennt sicher das Gefühl, was damit einhergeht: nutzlos; man selber und alles, was man aufnimmt.

Das hört sich jetzt vielleicht alles furchtbar an. Andererseits ist es auch ein guter Anfang! Fortsetzung folgt….

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Philipp Rösler – ein Mensch wie jeder andere?!

Ich glaube, das ein oder andere Mal habe ich schon meine Meinung zu diesem seltsamen Menschen geäußert. Sympathisch war er mir ja nie. Wozu auch! FDP war schon immer irrelevant für mich. Allerdings beginnt der Philipp nun langsam doch unangenehm zu werden.
Was viele Journalisten in den letzten Tagen hinsichtlich seines (Röslers) Schachzuges ggü. Brüderle (und sicher auch ggü. seiner Partei) anerkennend kommentiert haben, kann ich nicht nachvollziehen. Es mag clever von ihm gewesen sein und eventuell auch seine Position in der Partei (zumindest bis auf weiteres) gefestigt haben. Aber sicher hat er seiner Partei damit einen Bärendienst erwiesen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass in Kürze allzuviele Menschen einen 67-jährigen als Zukunftsgesicht dieser Partei sehen wollen, dem ein manchmal etwas debil wirkender (wenn sicher auch nicht debil seiender) Philipp Rösler von hinten in die Hacken tritt.
Schauen wir im Herbst, ob Röslers Schachzug der FDP geschadet oder geholfen hat. Vielleicht gibt es ja auch den ein oder anderen, der GENAU WEGEN Röslers Verhalten die FDP wählt – PUNKT
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Angela – der kleinste gemeinsame Nenner?!

Ich schaute letztens Anne Will und es ging irgendwie um Peer Steinbrück und wie er bei den Menschen ankommt, oder so ähnlich. Jedenfalls kam er insgesamt nicht so gut weg dabei.

Welche Frage ich mir beim Zuschauen und Zuhören jedoch eigentlich stellte: Warum kommt Frau Merkel dagegen so gut an, warum ist sie so beliebt stark akzeptiert? Letzten Endes glaube ich, dass es an ihrer ziemlich unprätentiösen Art liegen könnte. Sich-nicht in-den-Vordergrund-stellend (scheinbar), nicht dumm, nicht kasperhaft, nicht weinselig (zugegebenermaßen waren die letzten 3 Eigenschaften etwas FDP-lastig), immer die gleiche Kleidung, keine Geschichtchen für die Yellow Press, keinen seltsamen Partner, nichts links nichts rechts!

Fazit: Sie macht einfach ihren Job und was anderes hört man nicht von ihr. Jeder kann was mit ihr anfangen. Es gibt nicht wirklich viele Reibungspunkte. Zugegeben…das spricht auch für eine gewisse Langeweile. Aber vielleicht ist es auch das, was sich viele Menschen wünschen. Politiker, die ohne Eskapaden unaufgeregt ihrer Tätigkeit nachgehen.

Schaut man sich in Firmen um, scheint das ein gutes Rezept zu sein. Vielleicht nicht immer, um nach ganz oben zu kommen. Doch aber dafür, um sein z.T. lebenslängliches gutes Auskommen zu haben. Oft wünsche ich mir mehr Menschen, die nur ihren Job gut machen (wollen).

Wenn jeder einfach nur das macht, wofür er da ist (eingestellt wurde), dann würde in Unternehmen/Organisationen einiges besser funktionieren.

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