Suede – The 2 of Us

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Musik

Nur weil ich es gerade gehört habe und so viele Erinnerungen damit verbunden sind…und weil es eigentlich schon so alt und doch zeitlos ist…und weil ich es liebe und immer lieben werde….

Text:
Lying in my bed I think of you
That song goes through my head the one we both knew
In each line lies another line full of sacred sound
But you’re outside where the companies dream and the money goes round
Lying in my bed.
Watching my mistakes
I listen to the band they said that it could be the 2 of us
The snow might fall and write the lines on the silent page
But you’re outside making permanent love to the nuclear age
Two silhouettes by the cash machine make a lovers dance
It’s a tango for the lonely wives of the business class
Lying in my bed
Watching my mistakes
I listen to the band
Lying in my bed
With nothing much to say so I listen to the man
He said that it could be the 2 of us
I heard you call from across the city through the stereo sound
And so I crawled there sickeningly pretty as the money went round
Lying in my head watching my mistakes
I listen to the band
And the drums beat in my head
Pianos chime the sound in this prison of the house
And as the illness comes again can you hear me through the rain
As I listen to the band?
As I sing the silent song
Mime each lonely word
Please listen to the man he said that it could be the 2 of us
Alone but not lonely, you and me
Alone but loaded
Songwriter: Brett Anderson / Bernard Butler
Video:

#playlist_ 10ForAMonth – November2K17

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Medien / Musik

Manchmal finde ich selber erstaunlich, wie die Listen entstehen und in welchem Zusammenhang sich dann die Bilder dazu“finden“. Meist ist es so, dass ich nach dem Fertigstellen der playlist durch meine Fotosammlung gehe und einfach darauf warte, welches Bild mich anspringt. Und scheinbar laufen doch unbewusst immer mehr Sachen ab als man denkt. Jedenfalls empfand ich das mich dieses Mal anspringende Bild plötzlich zu allen Songs passend. Eine Tür…ein Paar…was liegt dahinter…geht man zusammen durch die Tür…heißt das Leuchtzeichen, dass man nur gemeinsam hindurchgehen darf oder sogar soll?! Wie lassen sich die Songtexte dazu in Beziehung setzen?! Hypnotisch!

#article_ Ein Buch von Christian Kracht – Faserland

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Gesellschaft / Literatur

Ich bin neulich auf dieses Buch gestoßen, ich weiß nicht mehr warum und auf welchem Weg. Jedenfalls habe ich es nun in wenigen Tagen durchgelesen (kein Wunder, es ist relativ schmal). Es ist von 1995 und das soll an Information reichen. Wer mehr zu Verlag und Autor wissen möchte, dem sei der Wikipedia-Link empfohlen.

Eins vorweg, ich mochte das Buch sehr. Der Protagonist hat etwas, was ihn mir trotz aller im Buch beschriebenen Widerlichkeiten (durch und an ihm und von ihm erlebte), sympathisch und mitleidverdienend erleben lässt. Es spielt in einer Zeit, die mir aufgrund meines Alters vermutlich relativ nah ist. Wobei ich mit meiner ostdeutschen Vita wohl eher nicht von solchen Erlebnissen „betroffen“ sein konnte. Allerdings kannte ich zu der Zeit Menschen, bei denen ich mir ähnliches vorstellen konnte. Es geht aus meiner Sicht vor allem um Midtwenties nach der Wende, die im Westen (also gemeint nicht nur Westdeutschland) der 2. Nachkriegsgeneration angehörten und deren Elterngeneration auf welchen Wegen auch immer relativ große Vermögen angehäuft hatten. Und nun beschreibt Kracht, wie es diesen Kindern geht. Wie es ihnen geht mit der vielen Kohle, den großen Wohnungen in Hamburg, Frankfurt oder München, für die sie nichts können. Wie es ihnen geht, ohne irgendeine (im Buch sichtbare) Anwesenheit ihrer Eltern, ohne die Notwendigkeit für sich sorgen zu müssen, einfach nur da zu sein und wie schwer das ist, dieses Einfachnurdasein.

Vielleicht ist es gar kein Zufall, dass ich dieses Buch gerade jetzt in die Hände bekommen habe. In einer Zeit, wo auch im Osten die 2. Generation nach der Wende aufwächst, die zum Teil (sicher nicht zum größten) ähnliche Sinn-Krisen erleben wie im Buch beschrieben. In einer Zeit, wo an sich viel über Orientierung bzw. deren Abhandensein gesprochen wird. Ich fand das Buch jedenfalls absolut aktuell und man kann es heute sicher genauso lesen wie vor über 20 Jahren.

Irgendwie hat es mich auch an Stuckrad-Barre und Soloalbum erinnert. Ich weiß gar nicht mehr, worum es in Soloalbum ging. Aber ich meine der Stil von Stuckrad-Barre und Kracht ist ähnlich. Vielleicht sollte ich das als Anlass nehmen, Soloalbum nochmal aus dem Regal zu nehmen und zu entstauben.

P.S.: Übrigens ist meine Interpretation des Titels: alles zerfasert…nichts ist fest..belastbar..zuverlässig. Aber es gibt sicher noch viele andere Interpretationsmöglichkeiten, oder?